
2010
Unabhängige Beauftragte
zur Aufarbeitung des sexuellen KindesmissbrauchsMit Kabinettbeschluss vom 24. März 2010 hat die Bundesregierung die frühere Bundesfamilienministerin Dr. Christine Bergmann als unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs ernannt.
Sie soll als Ansprechpartnerin und zentrale Anlaufstelle für Betroffene für die Aufarbeitung verantwortlich sein und am Runden Tisch für die Opfer sexuellen Missbrauchs Empfehlungen für materielle und immaterielle Hilfen aussprechen.
Es Wurde eine zentrake telefonische Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet. Die Anrufe und anfragen sollen von einem Team mit langjährigen beruflichen Erfahrungen im Umgang mit sexuellem Missbrauchaus aus dem Bereich der Sozialpädagogik, der Psychologie, der Medizin und der Beratung entgegengenommen werden.
Die Anlaufstelle ist zu erreichen unter:
E-Mail: kontakt@beauftragte-missbrauch.de
Postanschrift:
Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, 11018 Berlin.
Oder telefonisch unter:
0800-22 55 530
(kostenfrei auch innerhalb deutscher Mobilfunknetze)
Sprechzeiten sind:
montags: 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr
dienstags, mittwochs, freitags: 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr
sonntags: 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr
SWR
Sendung am 19.04.2010
23.00 bis 23.29 UhrMissbraucht und missachtet
Das Versagen von Kirche und Schule
Bundesweite Telefon-Hotline
Hilfe für Opfer sexuellen Missbrauchs
Die katholische Kirche hat eine bundesweite Telefon-Hotline für Opfer sexuellen Missbrauchs eingerichtet.
Die bundesweite Telefon-Hotline Hilfe für Opfer sexuellen Missbrauchs ist ab sofort unter der kostenlosen Nummer
0800 120 1000
erreichbar.
Die Hotline ist jeweils von Dienstag bis Donnerstag von
13.00 bis 20.30 Uhr
besetzt.
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet.
Für die Gespräche stehen geschulte Berater und Therapeuten bereit. Die Anrufer können auf Wusch anonym bleiben.
Zudem hat die Deutsche Bischofskonferenz unter
www.hilfe-missbrauch.de
eine entsprechende Internetseite eingerichtet.
Der Trierer Bischof Stephan Ackermann, der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz ermutigte die Opfer zurückliegender und aktueller Fälle im Bereich der katholischen Kirche, sich an die Hotline zu wenden.
Sonntag, 21. März 2010
17.30 Uhr
ARD
"Gott und die Welt"
Reportage:
"Das vergisst man nie! - Eine Kindheit im Heim".
Am Freitag 05.03.2010
22.00 Uhr
SWR Fernsehen
Menschliche Abgründe
In der Sendung wird es unter Anderem auch um sexuellen Missbrauch in Heimen gehenWiederholung: Samstag, 06.03.2010, 12.20 Uhr, SWR Fernsehen
Am 22. Januar 2010
hat der Runde Tisch Heimerziehung den angekündigten Zwischenbericht vorgerlegtDen Wortlaut des Zwischenberichtes findem Sie
Einen Mitschnitt der Pressekonferenz zum Zwischenbericht
des Runden Tisches Heimerziehung
finden Sie unter:Ab Mittwoch, dem 13.01.2010
Die katholische Kirche startet eine telefonische Hotline für ehemalige Heimkinder
Die telefonische Hotline ist zu folgenden Zeiten erreichbar:
Montag, Mittwoch, Freitag von 09:00 18:00 Uhr
Tel.: 0180 4100 400
(Kosten pro Anruf: 0,20 ¤ aus dem Festnetz,
ggfls, abweichende Preise aus den Mobilfunknetzen)Dazu erläutert die katholische Kirche:
"Die bundesweite Hotline ist ein Angebot der katholischen Kirche. Sie bietet die Möglichkeit, sich zu persönlichen Fragen und Problemen in Bezug auf die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse in Heimen in Trägerschaft der katholischen Kirche in den 50er und 60er Jahren zu informieren und Beratung in Anspruch zu nehmen.
Wir bieten Ihnen diese Unterstützung per Telefon, im Internet oder - nach telefonischer Vereinbarung - direkt in unserer Beratungsstelle an.
Unser Angebot richtet sich besonders an ehemalige Heimkinder der 50er und 60er Jahre, die in einer Einrichtung in katholischer Trägerschaft waren.
Die Beratung steht jedem offen - unabhängig von Konfession, Weltanschauung und Nationalität.
Die Beratungsgespräche werden von Fachkräften (Sozialarbeitern, Sozialpädagogen, Psychologen) durchgeführt, die Qualifikationen in unterschiedlichen psychotherapeutischen Verfahren haben.
Die Beraterinnen und Berater unterliegen der Schweigepflicht.
Das Angebot:
Problemklärung
In einem ersten telefonischen Beratungsgespräch mit der Hotline können Sie klären, welche Hilfe oder Information Sie benötigen.
Beratung in einer Beratungsstelle vor Ort
Wenn Sie möchten, vermitteln wir Ihnen Beratung vor Ort in einer Beratungsstelle. Sie haben dort die Möglichkeit, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beratende oder begleitende Gespräche zu führen.
Beratung im Internet (Onlineberatung)
Über diesen Weg können Sie sich zu jeder Zeit persönlich an uns wenden unabhängig von der Erreichbarkeit per Telefon und den Öffnungszeiten unserer Beratungsstelle vor Ort. Sie können so anonym bleiben, wie Sie es für richtig halten. Und Sie können Ihre Fragen ganz in Ruhe formulieren, ohne Zeitdruck. Schriftlich per E-Mail oder ganz einfach im Einzelchat.
Vermittlung von therapeutischen Hilfsangeboten
Wir vermitteln Ihnen bei Bedarf psychotherapeutische Hilfsangebote oder Kontakt zu anderen wichtigen Gesprächspartnern.
Kontakt zu ehemaligen Heimen oder ihren Trägern
Wir helfen Ihnen dabei, Kontakt zu den jeweiligen Heimen, ihren Trägern der damaligen Einrichtungen bzw. ihren heutigen Rechtsnachfolgern zu bekommen."


